Wir sind zurück!

Heute um 11:00 haben wir den Zoll in Zürich hinter uns gelassen und sind wieder auf Schweizer Boden gewandelt. Danke an Mike und Anita, dass Sie uns abgeholt und sicher mit unserem ganzen Gepäck nach Hause gebracht haben! Ihr wart ein Super Plan D 😉
Danke auch euch allen für das regelmässige Lesen und Kommentieren unseres Blogs. So hat es noch mehr Spass gemacht, über unsere Erlebnisse zu berichten.

Zum Schluss noch, diese Seite steht ja jetzt, also werden wir auch in Zukunft immer wieder ein bisschen was aus unserem Leben berichten (Ja, wir kennen Facebook, Nein, wir wollen es nicht dort machen). Schaut doch gelegentlich mal rein.

Alles Gute und bis bald
S Renfer’s

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Ein wunderschöner Abschied

So, das Ende naht. Morgen um diese Zeit sind wir schon irgendwo über dem Atlantik. Nichtsdestotrotz haben wir die letzten beiden Tage um so mehr genossen. Ausschlafen, im Pool planschen und möglichst wenig tun. Gut, gestern waren wir noch in South Beach um ein Buch zu kaufen, aber sonst haben wir wirklich Hotelferien genossen.
Heute haben wir uns sogar Frühstück aufs Zimmer kommen lassen. Das erste mal, das wir Bacon UND Sausages bekommen haben, dementsprechend auch das erste mal, das wir diese Würstchen probiert haben.

So sieht ein amerikanisches Frühstück aus; Ausnahmsweise mit Bacon UND Sausage

So sieht ein amerikanisches Frühstück aus; Ausnahmsweise mit Bacon UND Sausage

Nach so einem satten Frühstück, dass keines von uns beiden komplett Essen kann, ist man wirklich lange gesättigt. Am späten Nachmittag haben wir dann noch ein kleines Sushi genossen.
Nach dem wundervollen Sonnenuntergang, das erste mal ohne Wolken vor der Sonne, haben wir am grossen Pool die Abendunterhaltung in Form eines Filmes genosses, bis der Wind zu viel wurde.

Zum Abschluss noch ein wundervoller Sonnenuntergang ohne störende Wolken.

Zum Abschluss noch ein wundervoller Sonnenuntergang ohne störende Wolken.

Tja https://phonelookupbase.com , damit sind unsere Flitterwochen beinahe vorbei. Wir sehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Es ist schön, wieder unsere Familie und Freunde zu sehen und wieder eine Beschäftigung zu haben. Aber es war einfach auch nur schön, die Zeit zusammen zu geniessen und zu sehen, was das Land alles zu bieten hat.
Sowieso hat sich keines unserer Vorurteile bestätigt; Wir haben sehr viel anderes Essen als nur Burger und Fritten bekommen. Besonders die Salate, die wir durch das ganze Land bekommen haben, waren sozusagen immer frisch und lecker. Die Strassen sind sehr gut ausgebaut. In gewissen Städten gibt es Nebenstrassen, die weniger gut ausgebaut sind, aber die Hauptstrassen und Verbindungsstrassen sind absolut super.
Alle Amerikaner, denen wir begegnet sind waren ausgesprochen freundlich, immer für ein Schwätzchen zu haben und sehr zuvorkommend. Und sobald man sagt, man sei in den Flitterwochen drehen Sie noch eine Spur weiter auf…
Wir haben Weisse, Latinos, Afro-Amerikaner, Indianer und Jamaikaner kennengelernt, und alle waren offen.
Zum Schluss können wir nur noch sagen, was Paulchen Panther früher zu sagen pflegte; “Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage”.

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Art Deco und Mango’s

Wie versprochen noch ein zweites Update aus Miami Beach.
Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, genossen wir erst mal den Pool, die Bar und das grosse Hotelzimmer.

Der Ausblick aus unserem Hotelzimmer bei Nacht.

Der Ausblick aus unserem Hotelzimmer bei Nacht.

Am nächsten Tag haben wir uns entschlossen, etwas shoppen zu gehen und sind desshalb in die Aventura-Mall gefahren. Das ist die grösste Mall in der Umgebung und beheimatet um die 310 verschiedene Geschäfte. Sogar das Glattzentrum passt hier mindestens 2 mal rein. Was wir auch hier nicht gefunden haben: ein Buchladen. Also bin ich immer noch ohne Lesestoff, da mir meine Bücher für die Trohnlektüre ausgegangen sind.
Nach der Aventura-Mall haben wir noch einen Wallmart aufgesucht weil wir einiges nicht gefunden haben, was wir gerne gewollt hätten. Zum Beispiel einen Koffer. Oder einige Kleinigkeiten für unseren Kühlschrank. Die Mall besteht nämlich zu 80% aus Kleidergeschäften. Der Rest sind Uhren, Zigarren und Restaurants…
Am Mittwoch haben wir dann unserem treuen Begleiter die Söckchen wieder ausgezogen und ihn nach 2’881,6 Meilen wieder in die Freiheit der Mietwagenfirma entlassen. Jetzt sind wir wieder Fussgänger.

2'881,6 Meilen, das entspricht 4'636,5 km. Das haben wir mit unserem Auto zurückgelegt.

2’881,6 Meilen, das entspricht 4’636,5 km. Das haben wir mit unserem Auto zurückgelegt.

Aber kein Problem, also suchen wir uns eben den nächsten Fahrbaren Untersatz. In diesem Falle haben wir uns für ein Gefährt der Firma Ducktours entschieden.

Unser Bus/Boot für die Ducktour durch Miami Beach, die einen grossen Teil durchs Wasser zwischen Miami und Miami Beach führte.

Unser Bus/Boot für die Ducktour durch Miami Beach, die einen grossen Teil durchs Wasser zwischen Miami und Miami Beach führte.

Der Clou an dieser Rundfahrt war der Ausflug in die Bucht und entlang der Inseln mit den Millionärsvillen. Und derer gibt es viele. Als Architekturstudent für Privatvillen ist das ein regelrechtes Paradies. Alle Grössen und Baustiele finden sich hier entlang des Wassers, solche mit höherem Preisschild und solche mit weniger hohem Preisschild. Auch Al Capone und die Hemmingways hatten ein Haus hier. Wir sind an der Villa von Steffi Graf und Andrew Agassi, sowie an denen von Ricky Martin und den Iglesias’s vorbeigefahren.

Einige der Villen, die wir auf der DuckTour gesehen haben. Es gab aber noch viiiele andere, unter anderem auch die von Steffi Graf.

Einige der Villen, die wir auf der DuckTour gesehen haben. Es gab aber noch viiiele andere, unter anderem auch die von Steffi Graf.

Zurück ging es durch den Art Deco District am Ocean Drive. In dieser Zusammenstellung gibt es Weltweit kein Quartier mehr, wesshalb dieses Quartier inzwischen auch zum Weltkulturerbe gehört. Eindrucksvoll bei Tag leuchtet es noch schöner und farbenfroher bei Nacht.

Ein Hotel im Art Deco Stil.

Ein Hotel im Art Deco Stil.

Auf der linken Seite das selbe Hotel, aber bei Nacht. Für diesen Stil ist der Ocean Drive in Miami Beach berühmt!

Auf der linken Seite das selbe Hotel, aber bei Nacht. Für diesen Stil ist der Ocean Drive in Miami Beach berühmt!

Bereits in Key West wurde uns ein Besuch des Mango’s Tropical Cafe angeraten. Dem Ratschlag sind wir gefolgt. Und wir müssen eines sagen, auch wenn nicht ganz billig, wer nach Miami Beach reist und nicht in diesem Cafe war, der hat etwas verpasst. Wir hatten das Glück einen Tisch direkt an der Bühne zu bekommen. Eintritt ist frei, aber die Tische gibt es nur, wenn man Essen will. Ab 10:30 sogar nur noch, wenn man eine Flasche Alkohol kauft. Und wir sprechen nicht vom Bier…
Was macht dieses Cafe so besonders? Es ist laute, südländische Musik. Alle paar Minuten ist eine neue Vorstellung auf der Bühne, von Tango über Salsa, Samba sogar bis Bauchtanz. Immer wieder dazwischen tritt die Hausband mit Sängerin auf oder die Girls und Boys aus dem Service führen eine kleine Tanzeinlage auf. Sogar eine Gruppe Mariacchis war da. Es war ein absolut wunderbarer Abend. Dementsprechend sind wir heute eher spät aufgestanden und haben einen ruhigen Tag genossen.

Ab 20:00 Uhr gab es immer wieder verschiedene Tanzeinlagen. Das Repertoir war weit gefächert, Angefangen von Michael Jackson Immitatoren...

Ab 20:00 Uhr gab es immer wieder verschiedene Tanzeinlagen. Das Repertoir war weit gefächert, Angefangen von Michael Jackson Immitatoren…

...sexy Girls (und immer wieder auch Boys)...

…sexy Girls (und immer wieder auch Boys)…

...sowie diverse Paartanzeinlagen, hier ein Tango.

…sowie diverse Paartanzeinlagen, hier ein Tango.

Nach der Party bei Mango’s hatten wir natürlich wunderbar die Möglichkeit tolle Bilder vom nächtlichen Ocean Drive zu schiessen.

Ein sehr schönes Gebäude bei Nacht ist das Breakwater-Hotel. Es verfügt aber über eine düstere Geschichte; das Drogenkartell hat hier mal mit einer Motorsäge gewütet...

Ein sehr schönes Gebäude bei Nacht ist das Breakwater-Hotel. Es verfügt aber über eine düstere Geschichte; das Drogenkartell hat hier mal mit einer Motorsäge gewütet…

In ein paar Tagen geht es dann schon wieder zurück. Mal sehen, ob wir bis dahin noch einen Eintrag machen werden. Bis dahin alles Gute.

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Key West

Leider hatten wir wieder Probleme mit dem Internet und desshalb gibt es heute 2 Einträge. Fangen wir mit Key West an.
Wie wir im letzten Eintrag vermerkt haben, wollten wir an diesem Abend noch etwas weggehen. Was wir erwartet haben war karibisches Flair, Inselmusik, Steeldrums und Reggaebands. Was wir bekommen haben waren Amerikanische Sportbars, Countrymusik und viiiiiele Amerikaner. Desshalb hatten wir am nächsten Morgen auch keine Probleme aufzustehen und die Stadt zu erkunden.
Gleich um die Ecke von unserem Hotel befand sich ein Schmetterlingsmuseum mit Pavillon. Also nichts wie rein. Die freundliche Dame am Empfang hatte vor uns einen umständlichen Kunden, also freute sie sich jemand einfaches zu bekommen und hat uns mit Rabatt eingelassen. Danke dafür. Im Pavillion waren wir fast erschlagen. So viele Schmetterlinge auf einmal, die haben sich schon fast in Schwärmen um uns herum bewegt. Viele Bunte Exemplare, grosse Falter und eher kleinere. Das Interessante war, dass wir im Frühling auch auf der Insel Mainau waren, wo es auch einen Schmetterlingspavillon gibt, aber es waren komplet andere Schmetterlingsarten hier als auf Mainau. Kurz vor dem Ausgang haben wir dann noch dieses Riesenteil gesehen.

Der Schmetterling hat etwa eine Spannweite von 20 cm. Auf der gegenüberliegenden Seite war ein 2. Exemplar. Scheinbar waren die 2 in die Fortpflanzung vertieft href=

Weiter ging es bei rund 40°C die Strasse runter. Hier heisst dann alles nur noch Southernmost; The Southermost Hotel, The Southernmost Gallery, The Southernmost House, The Most Southernmost House, bis wir am Marker angekommen sind. Der Marker ist fast 3 Meter hoch, und markiert eben, den südlichsten Teil des Festlandes der USA. Festland daher, weil man es mit dem Auto erreichen kann.

Der Southernmostpoint of Mainland USA

Der Southernmostpoint of Mainland USA

Ein paar Meter weiter gab es dann so ein richtiges Touriding, die aufgebohrte Kokosnuss. Leider schon etwas sauer, aber für ein Foto reicht das locker aus… Wie war das nochmal? Ein Tourist, der sich nicht bescheissen lässt, ist kein Tourist…

Eine aufgebohrte Kokosnuss mit Strohhalm als Wegzehrung... die Milch war etwas sauer, also haben wir die Kokosnuss nach dem Bild entsorgt. Interessanterweise waren im Umkreis von 100 Metern um den Verkäufer dutzende solcher Kokosnussschalen mit Loch zu finden...

Eine aufgebohrte Kokosnuss mit Strohhalm als Wegzehrung… die Milch war etwas sauer, also haben wir die Kokosnuss nach dem Bild entsorgt. Interessanterweise waren im Umkreis von 100 Metern um den Verkäufer dutzende solcher Kokosnussschalen mit Loch zu finden…

Für den Sonnenuntergang gab es 2 Möglichkeiten; am nördlichen Ende der Duval Street gibt es jeweils ein Strassenfest mit Händlern und Artisten zum Sonnenuntergang, auf dem höchsten Gebäude der Stadt dafür einen wunderschönen Ausblick auf den Sonnenuntergang. Leider waren wieder mal Wolken vor der Sonne, aber der Ausblick vom Dach des Gebäudes war dafür um so schöner.

Ein Blick vom höchsten Gebäude in Key West über einen Teil der Stadt. Die Strasse, die man gut sieht ist die Partymeile, die Duval-Street

Ein Blick vom höchsten Gebäude in Key West über einen Teil der Stadt. Die Strasse, die man gut sieht ist die Partymeile, die Duval-Street

Dann besuchten wir noch das berühmte Margaritaville und genehmigten uns einen extrem leckeren Margarita nach Rezept des Hauses. Nachdem wir uns damit abgefunden hatten, dass wir eben amerikanische Barmusik höhren mussten, haben wir doch noch einen Absaker in einer Bar genommen und dabei das erste mal nette Russen kennengelernt.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Miami, über die 42 Brücken und genau so vielen kleinen und grösseren Inseln, bis wir wieder das richtige Festland erreicht hatten.

Auf dem selben Weg wie wir gekommen sind, geht es wieder zurück. Hier die längste der 42 Brücken, die 7-Mile-Bridge

Auf dem selben Weg wie wir gekommen sind, geht es wieder zurück. Hier die längste der 42 Brücken, die 7-Mile-Bridge

In Miami ist uns als erstes aufgefallen, dass die Autofahrer hier schon fast Aggresiv nach Schweizer Standard fahren. Drängeln, hupen, blockieren ist hier normal. Naja, in kürze dürfen wir unser Auto sowieso abgeben, und dann ist das auch nicht mehr so schlimm.

Die Skyline von Miami erwartete uns am späten Nachmittag

Die Skyline von Miami erwartete uns am späten Nachmittag

Das Hotel ist super, und wir haben hier eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Bucht. Wir werden unsere letzten Tage sicher geniessen können.

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Sonne, Sumpf und Meer

Inzwischen sind es schon 2 Tage, die wir ohne Neuen Blogeintrag verbracht haben; die Internetverbindung ist eben nicht überall gut und manchmal brauchen wir auch etwas Zeit für uns 😉
Nichtsdestotrotz haben wir wieder viel erlebt. Als erstes begrüsste uns der Donnerstag mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Inzwischen ist es auch Nachts kaum kühler als 22-25°C. Dementsprechend wärmer wird es Tagsüber. Aber der Donnerstag war ja nur ein bisschen Vorgeschmack, auf das was uns sonst noch erwarten sollte.
Kaum eine halbe Stunde unterwegs sind wir an einigen schönen Fahrzeugen am Strassenrand vorbeigefahren. Da wir beide auf Amerikanische Autos stehen, haben wir einen etwas deutlicheren Blick darauf geworfen und es stellte sich heraus, dass es sich um ein Museum von Muscle Cars handelt. Also, nichts wie rein!

Eine riesige Halle voller Musclecars aus jeder Epoche. Und alle Fahrbereit!

Eine riesige Halle voller Musclecars aus jeder Epoche. Und alle Fahrbereit!

Die Fahrzeuge gehören alle dem selben Besitzer und sind wirklich in einem sehr schönen Zustand. Fast jedes Modell der klassischen Muscle-Cars, die meisten von Chevrolet, sind mehrfach und in allen Jahrgängen vertreten.
Schon als wir aus der Halle wieder rausgekommen sind, hat es leicht geregnet. Es war aber immer noch sehr warm, also nichts mit Abkühlung oder so. Je weiter wir südlich weitergefahren sind, desto mehr bauten sich Regenwolken auf, die sich dann wie ein Wasserfall auf uns entleert haben. Aber nach 10 Minuten war alles wieder vorbei.

Diese Wolken sehen verdächtig nach schwerem Regen aus...

Diese Wolken sehen verdächtig nach schwerem Regen aus…

Man sieht kaum 20 Meter weit, so stark regnet es, wenn es mal regnet.

Man sieht kaum 20 Meter weit, so stark regnet es, wenn es mal regnet.

An Fort Meyers vorbei sind wir bis nach Naples gefahren. Ein sehr schönes Städtchen, in dem es ruhig zu und her geht. Man merkt aber an jeder Ecke, dass es auf eine eher ältere, amerikanische Kundschaft ausgelegt ist. Die Senioren haben hier Ihren Winterruhesitz und das spiegelt sich in den Geschäften und Restaurants wieder. Wir haben noch in keiner Stadt eine so hohe Dichte an Italienischen Restaurants angetroffen wie hier. Dafür gibt es einen wunderschönen Strand mit einem Pier der gegen Westen ausgerichtet ist, ein kleines Hotel mit Blick auf den Hafen und freundlichem Service.

Unendlich lange, weisse Strände mit feinstem Sand.

Unendlich lange, weisse Strände mit feinstem Sand.

Man könnte Postkarten produzieren an diesem Strand und überall in der Karibik verkaufen.

Man könnte Postkarten produzieren an diesem Strand und überall in der Karibik verkaufen.

- Ohne Worte -

– Ohne Worte –

In der Nacht ist die 5th Avenue in Naples wirklich sehenswert und es finden sich auch einige gute nicht-italienische Lokale hier. So haben wir uns wieder mal für leckeres Sushi entschieden. Wir geniessen es, dass man in den USA in jeder noch so kleinen Stadt irgendwo Sushi essen kann. Und bisher haben wir auch immer gute Qualität bekommen. Nach dem Dinner haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch das nächtliche Naples gemacht und die Beleuchtung genossen.

Naples by Night - Zumindest ein Teil davon...

Naples by Night – Zumindest ein Teil davon…

Am Freitag ging es dann weiter durch die Everglades. Die Everglades sind ein riesiges Sumpfgebiet, dass gleichzeitig Naturschutzgebiet und Indianerreservat ist. Hätten wir die Autobahn genommen, hätten wir rund 100 Meilen schnurgerade Strecke vor uns gehabt. Da wir aber die Hauptstrasse genommen haben, gab es doch noch 2 Kurven etwa in der Mitte der Strecke. Auf der ganzen Strecke finden sich immer wieder Aussichtspunkte, Picknickplätze und Campingplätze. Es wird aber davon abgeraten, irgendwo zwischen diesen Strecken anzuhalten, da es durchaus vorkommt, dass ein Alligator sich neben der Strasse sonnt…

Ein Ausblick in die Everglades Sümpfe.

Ein Ausblick in die Everglades Sümpfe.

Etwa nach 2/3 des Weges durch die Sümpfe befindet sich ein Indianer-Showdorf, in welchem die Traditionellen Hütten stehen und das Leben der Indianer gezeigt wird. Ausserdem gibt es dort auch noch eine Alligatorshow, die wir uns nicht entgehen liessen.

Einer der bunten Totempfähle. Im Hintergrund wieder die Everglades

Einer der bunten Totempfähle. Im Hintergrund wieder die Everglades

Ein typisches Handwerk <a href=

Phone Number Trace , dass auch zum Handel betrieben wurde: Das nähen von Quilts” width=”300″ height=”201″ /> Ein typisches Handwerk, dass auch zum Handel betrieben wurde: Das nähen von Quilts

Der Höhepunkt der Alligatorshow im Indianerdorf

Der Höhepunkt der Alligatorshow im Indianerdorf

Etwas weiter des Weges gibt es dann überall Airboatrides. Wir haben uns für einen Entschlossen, der eher klein ist und waren schon von Anfang an begeistert. Der Guide war sehr freundlich und ein eher junger Typ. Ausserdem hat er nicht damit geworben, dass wir auf einer Insel halt machen, wo noch ein Traditionelles Indianerdorf steht, sondern damit, dass wir Ihre Auffangstation für die Alligatoren ansehen können.

So sieht ein Airboatride durch die Sümpfe aus. Aber wunderbar windig ist es.

So sieht ein Airboatride durch die Sümpfe aus. Aber wunderbar windig ist es.

In dieser Auffangstation kümmern Sie sich um verlassene Jungtiere und um ausgesetzte Tiere, die Sie im Sumpf gefunden haben, bis Sie gross genug sind, um ausgewildert zu werden.

Der kleine Quasimodo ist acht Jahre alt, würde sich aber auch gut als mein Haustier machen...

Der kleine Quasimodo ist acht Jahre alt, würde sich aber auch gut als mein Haustier machen…

Schön war es zu sehen, dass die Hitze nicht nur uns zu schaffen machte, sondern auch unserem Guide, der ein eingeborener Indianer war, und dessen Shirt am Ende der Tour mehr durchnässt war, als meines. Bei rund 37 Grad war es aber auch unheimlich warm.
Auf dem oberen Bild sieht man übrigens Quasimodo, der mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ausgesetzt wurde. Er lässt sich problemlos hochheben und halten.
Sein Kumpel im gleichen Gehege ist etwas älter und wurde inzwischen schon 2 mal ausgesetzt. Weil er immer wieder zurückgekommen ist, bleibt er jetzt eben hier.
Auf der nächsten Insel traffen wir dann auf Papagator. Als er uns kommen sah, bzw. unseren Guide, ging er gleich zu ihm. Dieser Alligator ist freilebend, er hat einfach diese Insel als Sein Revier erkohren…

Papagator links href=

Danach ging es zurück durch die Sümpfe. Leider sahen wir nicht viele Vögel, weil kurz darauf ein Regensturm ankam. Zumindest hat das unser Guide so erklärt und unsere Scheibenwischer bestätigt…

Unser Airboat im Vordergrund und alles andere ist Everglades...

Unser Airboat im Vordergrund und alles andere ist Everglades…

Das letzte Stück haben wir dann in einem Zug gemacht. Und wir haben bereits auf der ersten Insel der Keys haltgemacht. Nach einem angenehm kühlenden Bad im Pool und einem tollen Abendessen haben wir die Ruhe und das weiche Bett genossen.
Trotzdem ging es heute noch über 95 Meilen weiter insgesammt über 42 Brücken und Inseln, bis wir am frühen Nachmittag in Key West angekommen sind. Jetzt werfen wir uns erst mal in Schale und sehen uns das Nachtleben etwas an.

Meile um Meile und Brücke um Brücke gings nach Key West

Meile um Meile und Brücke um Brücke gings nach Key West

Das nächste mal melden wir uns vermutlich, wenn wir in Miami angekommen sind. Bis dahin alles Gute und danke für alle Eure Kommentare. Und, Mami, ja, es gibt noch viele Geschichten und Bilder von dieser Reise…

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Im Zeichen der Tiere

Der heutige Tag stand im Zeichen der Tiere und des Wetters, dass uns in den letzten Tagen begleitet hat. Die Luftfeuchtigkeit war eher hoch, und mit Temperaturen um 30 Grad bereits am Morgen war es dementsprechend Schwül. Immer wieder gingen kleinere Regenschauer nieder, aber meist waren diese nur von ganz kurzer Dauer, bis am frühen Nachmittag, aber dazu später.
Wir setzten also unsere Reise in Richtung Westen fort und schlugen dann wieder den Weg nach Süden ein, bis wir in Sarasota angekommen waren. In einem lokalen Touristenzentrum haben wir uns dann mal wieder informiert, was man auch bei weniger gutem Wetter machen könnte.
Also war unser erster Stop ein Aquarium und Meereslabor. Hier fanden sich einige wirklich schöne Fische.

Wahrscheinlich einer der schönsten Fische <a href=

California region phone , die wir heute sehen konnten.” width=”300″ height=”201″ /> Wahrscheinlich einer der schönsten Fische, die wir heute sehen konnten.

Spezialisisert ist dieses labor jedoch auf Seepferdchen, Haie, Meeresschildkröten und Seekühe.

Ein "Seepferdchenbaum"

Ein “Seepferdchenbaum”

Das "grosse" Becken der Haie und Stachelrochen.

Das “grosse” Becken der Haie und Stachelrochen.

Das eine eher kleinere Meeresschildkröte. Einige Exemplare waren über einen Meter gross

Das eine eher kleinere Meeresschildkröte. Einige Exemplare waren über einen Meter gross

Die Aquarien und Becken für die grösseren Tiere sind fast als lächerlich zu bezeichnen. Besonders die Haie, Meeresschildkröten und der arme Delfin hatten nur kleine Aquarien zur Verfügung. Und es stehen leider auch keine Rückzugsgebiete für die Tiere zur Verfügung. Für die Amerikaner mag es auch spannend sein wenn man einige der Tiere streicheln kann, aber als Artgerecht kann man das nicht bezeichnen. Als die Show mit den Schildkröten begann, mussten wir gehen, denn es war doch etwas deprimierend.
Aber in diesem Labor befassen Sie sich auch mit Quallen und züchten diese. Das war ein absolut faszinierender Anblick.

Quallen in einem grossen Tank. Die Beleuchtung lässt sie richtig leuchten.

Quallen in einem grossen Tank. Die Beleuchtung lässt sie richtig leuchten.

Das Wetter hatte bereits begonnen immer dunklere Wolken an den Himmel zu zeichnen, aber als wir im Aquarium waren brach beinahe die Hölle los. Es regnete Kübelweise. Wären wir raus gestanden, hätten wir gleich duschen können, so warm war das Wasser, aber es kamen unglaubliche Mengen runter.

Kein Hurrikan, aber sehr stürmisches Wetter in ganz Florida

Kein Hurrikan, aber sehr stürmisches Wetter in ganz Florida

Nach dem Sturm, der etwa 20 Minuten dauerte, war Land unter, nicht nur neben der Strasse, auch auf der Strasse fanden sich Seen, die bis zu 10 Zentimeter tief waren. Es scheint, die Leute hier sind sich solches gewohnt. Obwohl hier an der Westküste durchschnittlich an 361 Tagen im Jahr die Sonne scheint kommt es immer wieder, fast täglich zu heftigen Regengüssen. Also waren die Warnschilder auch entsprechend schnell aufgestellt.

Die Bäume sollten eigentlich nicht im Wasser stehen...

Die Bäume sollten eigentlich nicht im Wasser stehen…

Nach dem Aquarium ging es weiter zu einem Wildkatzenpark in der Nähe. Unser erster Eindruck war wieder, dass die Gehege sehr klein sind. Wir konnten dann aber mit einigen Leuten sprechen, und verstehen auch warum es so ist. Erstens muss man sagen, dass die Tiere nur an 2 1/2 Stunden besichtigt werden können. Weiter ist das eine Art Auffangstation und Rückzugsgebiet. In den USA ist es relativ Einfach jede Art von Tier privat zu halten. Wir haben von Leuten gehört, die Tiger in Ihrer Wohnung in New York gehalten haben, bevor sie hierher gebracht wurden.

Ein wunderbar gezeichneter Tiger auf seiner erhöhten Liege in Schaukäfig.

Ein wunderbar gezeichneter Tiger auf seiner erhöhten Liege in Schaukäfig.

In diesen Schaukäfigen sind die Tiere nur, eben, in der Zeit, in welcher Sie besichtigt werden können. Sonst steht Ihnen ein grösseres Gehege zur Verfügung. Auch wirkten alle Tiere gesund und entspannt.

Ein Pärchen Löwen im Gehege.

Ein Pärchen Löwen im Gehege.

Natürlich muss dieser Park durch Spenden finanziert werden, denn wenn man sieht wie viele Leute den Park besuchen, und was der Eintritt kostet, dann kann man sich schnell ausrechnen, dass die grosse Menge an Personal nicht davon finanziert werden kann, geschweige denn das Tierfutter. Also bieten Sie auch weitere Möglichkeiten an, wie Sie Geld einnehmen können. Zum Beispiel kann man die Tiere selber füttern…

Wahrscheinlich nur in den USA möglich, Jasmin füttert eine der Raubkatzen...

Wahrscheinlich nur in den USA möglich, Jasmin füttert eine der Raubkatzen…

Nach der Wildkatzenbeschau ging es weiter, noch ein paar Meilen weiter südlich. Die Strände hier sind unglaublich schön…

Einer der vielen schönen und einsamen Strände im Westen Floridas. Traumhaftschön.

Einer der vielen schönen und einsamen Strände im Westen Floridas. Traumhaftschön.

Also, bis bald.

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Das Kennedy-Spacecenter und andere Stops

Nach einem guten Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Die erste Station am heutigen Tag war ein Leuchtturm am Ende der Sandbank, auf welcher Daytona Beach ist. Unterwegs sind wir durch dieses Daytona Beach gekommen und müssen sagen, es macht bei weitem den sympathischeren Eindruck als Myrtel Beach; es wirkt sauberer und aufgeräumter als am Myrtel Beach.

Ein Teil der Hotels in Daytona Beach.

Ein Teil der Hotels in Daytona Beach.

Der Leuchtturm hat eine spannende Geschichte, da er so abgelegen gebaut wurde, dass hier gleich 3 Familien als Leuchtturmwärter arbeiteten und gemeinsam eine Farm führten, um zum grossen Teil selbstversorgend zu leben. Das ganze Areal, also auch alle dazu gehörenden Gebäude wurden in rotem Backstein gebaut. Ganz unten ist die Mauer über 2 Meter dick.

Einer der höchsten Leuchttürme in den USA, komplett aus Backsteinen gebaut.

Einer der höchsten Leuchttürme in den USA, komplett aus Backsteinen gebaut.

Selbstverständlich kann man den Leuchtturm besteigen, was wir auch getan haben. 60 Meter Treppen steigen ging stark in die Beine, aber der Ausblick war es mehr als Wert. Ausserdem ging ein angenehmer Wind in dieser Höhe.

Die Aussicht in Richtung Daytona Beach vom Leuchtturm aus.

Die Aussicht in Richtung Daytona Beach vom Leuchtturm aus.

Als wir wieder unten waren ging es weiter in Richtung Cape Canaverral, wo die Raketen und Spaceshuttles der NASA starteten.

Das Kennedyspacecenter. Alleine hier hin zu kommen hat uns 10 Dollar Parkgebühren gekostet.

Das Kennedyspacecenter. Alleine hier hin zu kommen hat uns 10 Dollar Parkgebühren gekostet.

Leider ware der Eintritt beinahe schon als frech zu bezeichnen; 60 Dollar pro Person plus 30 pro Person für die Tour auf die Abschussplattformen oder die Montagehalle. Wir haben also dieses Foto vom Eingang geschossen. Übrigens ist Cape Canaveral eine ziemlich grosse Insel – und gilt komplett als Naturschutzgebiet, das nicht betreten werden darf. Ausser eben dem Space Center, den Abschussrampen und der Monatgehalle.
Ein paar Meilen zurück hatten wir ein Schild gesehen, dass zu einem Museum mit alten Kriegsflugzeugen führt. Kurzentschlossen haben wir diese Abzweigung genommen und sind dort rein. Und das war es absolut Wert!

Viele Einzelstücke in diesem Museum. Von alten Flugzeuge, bis hin zu ziemlich Neuen.

Viele Einzelstücke in diesem Museum. Von alten Flugzeugen bis hin zu ziemlich Neuen.

Wir hatten die Möglichkeit die ganzen Ausstellungsstücke selber anzusehen, aber wir sind gleich in einen der freiwilligen Führer gelaufen, und der hat uns dann fast 2 Stunden durch die Anlage geführt.

Auch modernere Flugzeuge finden sich in dem Museum.

Auch modernere Flugzeuge finden sich in dem Museum.

Unter anderem haben Sie auch einen Hangar, in welchem Flugzeuge restauriert werden. So auch diese DC-3, die gerade dabei war, Ihr linkes Triebwerk zu starten.

Die frisch Teilrestaurierte DC-3 beim Starten des überarbeiteten Motors... irgendwas stimmt da noch nicht so ganz...

Die frisch Teilrestaurierte DC-3 beim Starten des überarbeiteten Motors… irgendwas stimmt da noch nicht so ganz…

Viele der Flugzeuge sind Leihgaben der Navy oder der Air Force. Einige gehören Privatpersonen und einige gehören dem Museum. Alles wird durch Souvenirs, Eintritte und Leihgaben und vor allem durch die Arbeit von Freiwilligen finanziert. Das schöne war, dass es sogar Jasmin gefallen hat, und die interessiert sich nur begrenzt für alte Flugzeuge…

Besonders im 2. Weltkrieg wurden sehr viele Bomber mit solchen Malereien verziert. Es gibt sogar ein ganzes Buch davon...

Besonders im 2. Weltkrieg wurden sehr viele Bomber mit solchen Malereien verziert. Es gibt sogar ein ganzes Buch davon…

Danach sind wir weiter gegen Westen gefahren, bis wir in Lakeland angekommen sind, wo wir uns heute mal zu einem Superpreis die Honeymoonsuite mit Whirlpool geleistet haben…

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Wir sind im Sunshine State angekommen

Heute haben wir uns entschlossen, Georgia links liegen zu lassen und dementsprechend einen Tag mehr in Florida zu verbringen, Wir konnten es nicht mehr erwarten. Das war übrigens nicht das Einzige mal an diesem Tag, an welchem wir unsere Pläne über den Haufen werfen werden…
Als Erstes ging es also zurück auf die Strasse. Sogar auf einen Interstate-Highway, auf welchem man ungestört und ohne Querverkehr vorwärts kommt.

On the Road Again...

On the Road Again…

Auf den Strassen trifft man immer wieder auf solche Monster, wie auf dem Bild unten. Es ist extrem eindrücklich, wenn man an diesen Gefährten vorbei fährt, oder eben, wenn Sie plötzlich im Rückspiegel immer grösser werden. Was man auch immer öfter sieht, je weiter man gegen Süden kommt, sind RV’s, also Camper. Hier unterscheiden sich 2 von den Grossen durch folgenden Unterschied; es gibt jene, die von einem Pickup wie von einem LKW gezogen werden. Am Ziel angekommen koppelt man den Pickup ab und kann Ihn wie ein normales Auto nutzen. Die andere Sorte sind sozusagen “Umgebaute Reisebusse”, wobei diese heute als RV’s frisch ab Band kommen. Das Spezielle: diese haben eine Vorrichtung, mit welcher ein Auto im Schlepptau hinterhergezogen wird. Und wir sprechen hier nicht von Smarts oder so, wir sind ja schliesslich in den USA. Tatsächlich haben wir bisher genau einen Smart auf Amerikanischen Strassen gesehen…

Sehr eindrücklich, wenn so etwas plötzlich im Rückspiegel auftaucht. Anders als bei uns gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung für ALLE, das heisst 70 Meilen gilt für Autos, Laster, Busse...

Sehr eindrücklich, wenn so etwas plötzlich im Rückspiegel auftaucht. Anders als bei uns gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung für ALLE, das heisst 70 Meilen gilt für Autos, Laster, Busse…

Dann, am frühen Nachmittag, haben wir die Grenze zu Florida überschritten. Und gleich runter von der Autobahn und an die Küste gefahren.

Die Strassen in Florida sind etwas tropischer anzusehen als die weiter nördlich

Die Strassen in Florida sind etwas tropischer anzusehen als die weiter nördlich

Nach einigen weitern Kilometern an Villen vorbei haben wir endlich realisiert, wie es hier funktioniert; alle paar hundert Meter, zwischen den Villen, gibt es einen kleinen Parkplatz mit Zugang zum Strand über die Dünen. Das heisst dann Public Access. An einem grösseren dieser Plätze haben wir dann den ersten Blick riskiert. Bei diesem Ausblick haben wir ein wunderbares Mittagessen genossen.

Wortwörtlich unendlich lange Strände mit nahezu weissem Sand haben uns in Florida erwartet.

Wortwörtlich unendlich lange Strände mit nahezu weissem Sand haben uns in Florida erwartet.

Und die Sonne hat unbarmherzig geschienen, bei rund 34 Grad. Unglaublich schön. Und unglaublicherweise hat sich Jasmin heute sogar einen Sonnenbrand geholt, und nicht etwa Stephan…
Im Laufe des Nachmittages haben sich immer höhere Wolken gebildet, bis zwischendurch Sintflutartige Regengüsse vom Himmel fielen. 5-10 Minuten, dann war es wieder vorbei. Kurz darauf schien wieder die Sonne. Dann ging es wieder von vorne los. Irgendjemand hat uns vor der Reise gesagt, dass es in Florida täglich regnet. Tropisches Wetter eben.

Eine wunderschöne Abendstimmung war die Belohnung für das schlechte Wetter

Eine wunderschöne Abendstimmung war die Belohnung für das schlechte Wetter

Unser erstes Ziel wäre St. Augustin gewesen. Die erste Siedlung auf amerikanischem Boden, damals aber von den Spaniern gegründet. Und wir haben oft gehört, es soll wunderschön sein. Unser Hotel, welches wir uns aus unserem Couponkatalog ausgesucht hatten, lag mitten in der historischen Altstadt. Als wir ankamen haben wir uns entschlossen, sofort weiterzuziehen. Das Städtchen war zwar schön, aber es war es aus unserer Sicht nicht wert, hier zu bleiben. Also ging es weiter Richtung Daytona Beach. Inzwischen wissen wir, dass Daytona Beach in etwa das Selbe ist wie Myrtel Beach und wollen eigentlich nur durchfahren und nicht bleiben. Desshalb haben wir uns jetzt kurz vor Daytona direkt am Strand ein Hotel gesucht.

Sonnenuntergang zum Zweiten

Sonnenuntergang zum Zweiten

Das der Ausblick aus unserem Hotelzimmer. Der Atlantik rauscht so schön...

Das der Ausblick aus unserem Hotelzimmer. Der Atlantik rauscht so schön…

Angekommen haben wir uns noch ein bisschen Umgesehen und – Monti, das wird Dich freuen – Tortuga gefunden… das findet sich hier an jeder 2. Ecke und heisst zum Beispiel “Blackbeards Grove” oder “Pirates Putting Adventure” und es handelt sich um niedlich gemachte, Themenbasierte Minigolfanlagen. Wir hatten den Fotoaparat nicht dabei, aber wir werden sicher nochmal spielen gehen und dann Bilder nachliefern.
Durch die beschleunigte Ankunft habern wir inzwischen 3 Tage gewonnen. Wir haben uns desshalb entschlossen, doch noch in den Westen Floridas zu fahren. Da sollten dann die Sonnenuntergänge über dem Meer stattfinden…
Stay tuned

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Neues von Unterwegs

Nach 2 Nächten in New Bern sind wir am Samstag wieder losgefahren. Dieser Samstag markiert auch das Gipfelfest unserer Ferien, das heisst, wir haben noch einmal ganze 2 Wochen zum geniessen…

On the road again, wie man sehen kann. Oftmals einfach schnurgeradeaus. Das längste, was wir bewusst gemessen haben waren über 5 Kilometer...

On the road again, wie man sehen kann. Oftmals einfach schnurgeradeaus. Das längste, was wir bewusst gemessen haben waren über 5 Kilometer…

Auf diesen Strassen zu fahren ist auf der einen Seite sehr angenehm, auf der anderen Seite extrem eintönig und langatmig. Man fährt nicht, man schaltet den Tempomat ein und sorgt dafür, dass das Auto nicht von der Strasse rollt… Ist übrigens auch eine sehr spritsparende Variante des Fahrens, und wir verstehen, warum hier gerne grossvolumige Motoren eingesetzt werden. Je südlicher wir jetzt gekommen sind, desto mehr gleichen die Autos kleinen Lastwagen und es entsteht der Eindruck, dass man hier mindestens ein solches Fahrzeug besitzen muss, um dazu zu gehören. Viele dieser Fahrzeuge sind bewusst noch weiter nach oben gesetzt, also nicht tiefergelegt wie bei uns.
Unterwegs hatten wir nicht mehr so vieles zu besichtigen, aber wir wir sind fast über die North Carolina gestolpert. Sie liegt direkt neben der Hauptstrasse bei Willmington und ist unheimlich beeindruckend riesig. Das Schlachtschiff war während des 2. Weltkrieges im Einsatz und ist gut restauriert worden. Man kann von den Besatzungsunterkünften bis zum Steuerstand fast alles besichtigen. Zudem waren am Samstag überall Freiwillige unterwegs, die Situationen nachgestellt haben und sehr bereitwillig Auskunft gegeben haben.

Eine der Seiten des Schiffes. Es strotzt nur so von Kanonen in den verschiedenstem Grössen und Ausführungen.

Eine der Seiten des Schiffes. Es strotzt nur so von Kanonen in den verschiedenstem Grössen und Ausführungen.

Eine der Hauptgeschütz-Batterien auf dem Heck des Schiffes

Eine der Hauptgeschütz-Batterien auf dem Heck des Schiffes

Danach fuhren wir weiter nach Myrtel Beach. Wir hatten kein Hotel reserviert, was sich als Glück herausgestellt hatte; der ganze Ort besteht aus etwa 10 Meilen vielstöckigen Hotels, die Eines ums Andere zwischen Strand und Ocean Boulevard stehen. Alles andere als Attraktiv das Ganze. Wir hatten uns ursprünglich ein Hotel am Ende ausgesucht. Leider lag dieses genau in der Einflugschneise des Flughafens, der sowohl Zivil und Militärisch genutzt wird. Kurzum haben wir uns entschlossen, noch ein paar Meilen weiterzufahren und haben uns dann für ein anderes Hotel entschlossen. Ob dies eine gute Idee war, lassen wir mal so stehen, aber wir waren zumindest im Trockenen, denn es hat zu stürmen angefangen. Und wir haben wieder saubere Kleidung.

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Unser Ziel an diesem Samstag, Myrtel Beach. Leider etwas stürmisch...

Unser Ziel an diesem Samstag, Myrtel Beach. Leider etwas stürmisch…

Heute sind wir dann wieder weitergezogen. Das Wetter war nicht gerade berauschend, und immer wieder hat es zwischendurch geregnet. Bei Charleston haben wir dann einen Tag in der Mall eingelegt. Um die Einhundert Läden unter einem Dach. Nach ein paar Stunden hat sich Jasmin dann noch beim Frisör verwöhnen lassen, und ich bin alleine weitergezogen. Da ist mir aufgefallen, dass es hier bei so vielen Läden nicht einen einzigen Buchladen gibt. Schade, denn ich wollte mich frühzeitig mit neuem Lesestoff eindecken. Dann muss das eben warten.
Weiter ging es dann bis zum jetztigen Motel, einem Best Western, dass nahe der Grenze zu Georgia liegt. Kaum hatten wir das Hotel bezogen, hat es begonnen wie aus Kübeln zu regnen. Das war also genau rechtzeitig. Trotz Regen ist es aber immer noch angenehm warm hier. Mal sehen wie das Wetter morgen ist, wahrscheinlich geht es dann weiter bis nach Florida.

Die Strasse, die nach Oben ins Nichts führt ist eine lange, runde Brücke...

Die Strasse, die nach Oben ins Nichts führt ist eine lange, runde Brücke…

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Über die Outer Banks nach New Bern

Tja, ein laaanger Tag. Wir sind den ganzen Weg von Norfolk nach New Bern gefahren. Das waren um die 360 Meilen (ca. 580 Km) bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50 Meilen/Stunde (ca. 80 Km/h). die Strecke führte uns aus Norfolk heraus in Richtung Outer Banks. Und ohne es zu planen oder zu wissen, sind wir unterwegs auf die erste Attraktion gestossen. Nun, ich weiss nicht, wie viele von Euch sich noch an die Monstertruck-rennen erinnern können, aber dieser war einer der Ersten und Grössten. Noch heute ist Gravedigger aktiv in diesem Rennsport tätig und wir konnten die Fabrik und das Trainingsgelände kostenlos besichtigen.

Der original Grave Digger

Der original Grave Digger

Nach diesem ungeplanten Stop ging es weiter auf unserem Weg auf die Outer Banks. Die ganzen Inseln sind eigentlich nichts anderes, als breite Sandbänke. Heute sind sie ein Tourismuszentrum mit vielen Hotels und noch mehr Ferienvillen und -Wohnungen. Kein Wunder bei den langen Stränden und dem milden Klima. Sie befinden sich etwa auf der Höhe von Sizilien, sind also das ganze Jahr über warm. Und weil sie direkt am Atlantik liegen, ist sehr oft schönes Wetter – dafür geht immer ein angenehmer Wind. Wenn wir gerade vom Wetter sprechen; wir haben hier um die 30 Grad gehabt, perfektes Cabrio-Wetter also. Und das geniessen wir auch!

Im Hintergrund erkennt man die Outer Banks. Ein beliebtes Ziel für Wohlhabende mit eigenem Haus und für sehr viele Hobbyfischer.

Im Hintergrund erkennt man die Outer Banks. Ein beliebtes Ziel für Wohlhabende mit eigenem Haus und für sehr viele Hobbyfischer.

Mitten auf den Outer Banks fand der erste Motorflug der Gebrüder Wright statt. Selbstverständlich haben wir auch hier in diesem National Monument Park einen Halt gemacht.

Eine Denkmal, dass den Denkwürdigen Augenblick des ersten Motorfluges plastisch festhält.

Eine Denkmal, dass den Denkwürdigen Augenblick des ersten Motorfluges plastisch festhält.

Danach ging es weiter. Erst wollten wir die ganze Strecke über die Outer Banks fahren, um dann mit der Fähre überzusetzen, aber es gab Probleme mit der Fähre und sie hatten am Mittag bereits mehrere Stunden Verspätung. Also haben wir uns doch für die Inlandstrecke entschieden. Im Nachhinein war es eine gute Entscheidung.
Auf einer Insel zwischen Outer Banks und Festland gibt es noch etwas Bemerkenswertes, die so genannte “Lost Colony”. Hier wurde bereits im Jahr 1597 eine grössere Kolonie gegründet. Diese ist jedoch nach ein paar Jahren spurlos verschwunden, und es konnte damals nicht das Geld aufgebracht werden, weiter danach zu suchen. Es ist bis heute also unklar, was mit diesen 107 Menschen, rund 10 Jahre vor der Besiedelung in Jamestown, passiert ist. Alles was übrig blieb waren ein paar Holzpalisaden. Heute steht an diesem Ort eine grosse Gartenanlage und – selbstverständlich – ein Visitor-Center, denn es handelt sich ja ebenfalls um einen National Monument Park. Ein Wort noch zu diesen Parks. Es gibt unglaublich viele dieser Parks. Viele davon sind kostenlos oder sehr günstig. In den Historischen Parks gibt es in den Visitor-Centers immer kurze Filme, die die Geschichte an diesem Ort anschaulich erklären. Danach hat man viel ein besseres Veständnis für die Anlagen und kann sich besser ein Bild machen. Wirklich eine tolle Sache.
Weiter ging es aufs Festland.

Eine der Brücken, die die Outer Banks mit dem Festland verbindet.

Eine der Brücken, die die Outer Banks mit dem Festland verbindet.

Tja, wer jetzt denkt, diese Gerade Strecke über die Brücke wäre eine Ausnahme, der war scheinbar noch nie in den USA unterwegs. Wir sind etwa zwei Stunden lang fast ausschliesslich geradeaus gefahren. Hin und wieder gab es eine leichte Biegung, aber sonst nur schnurgeradeaus.

Man kann bereits eine Viertelstunde im vorneherein sehen, wen man überholen wird...

Man kann bereits eine Viertelstunde im vorneherein sehen, wen man überholen wird…

Am Ende des Tages sind wir über den Neuse River in New Bern angekommen.

Bei dieser Stimmung sind wir in New Bern angekommen. Das Städtchen ist gleich rechts am Ende der Brücke.

Bei dieser Stimmung sind wir in New Bern angekommen. Das Städtchen ist gleich rechts am Ende der Brücke.

Wir haben eines der Top-Hotels bekommen – nahezu zum halben Preis. Eigentlich wollten wir nur fragen, was ein Zimmer kostet. Nachdem uns der Preis mitgeteilt wurde, wollten wir uns freundlich verabschieden. Wir wurden zurückgehalten und uns wurde ein tieferes Angebot gemacht. Das war uns auch zu hoch, und so wollten wir in einem anderen Hotel fragen. Wir wurden wieder zurückgehalten, und uns wurde ein noch besserer Preis angeboten, so dass wir eben in einem der Tophotels untergekommen sind, und das an einer Toplage… und wir wollten nicht mal handeln! Super Sache.

Unser Hotel in New Bern. Wir haben ein Zimmer mit Blick auf den Fluss bekommen. Das erste Hotel übrigens mit Balkon.

Unser Hotel in New Bern. Wir haben ein Zimmer mit Blick auf den Fluss bekommen. Das erste Hotel übrigens mit Balkon.

Gleich neben dem Hotel lag ein Restaurant, das auf einem Pier aufs Wasser gebaut ist. Wir haben einen Tisch direkt am Wasser bekommen, ein unglaublich tolles Essen mit einem guten Wein und dazu die Aussicht auf den sich im Wasser spiegelnden Mond. Es war unheimlich romantisch. Wir haben das Essen zu unserem Candlelight Dinner ohne Candles erklärt und so sehr genossen… Danach landeten wir in einer der beiden lokalen Bars und sind dort von den Einheimischen ständig zu neuen Drinks eingeladen worden. Dementsprechend schwierig war heute das aufstehen…

Bei dieser Stimmung haben wir im Restaurant rechts unser Abendessen genossen

Bei dieser Stimmung haben wir im Restaurant rechts unser Abendessen genossen

Heute ging es dann am Nachmittag zum Sightseeing, wobei, soviel Sightseeing gab es nicht. Das ganze Städtchen ist sehr schön und es gibt viele älter aussehende Backsteingebäude, aber das Highlight ist der Governors-Palace.

Der neu aufgebaute Governors Palace in New Bern

Der neu aufgebaute Governors Palace in New Bern

Um den Gebäudekomplex ist ein grosser Garten mit viel Liebe zum Detail angelegt. Überall sind kleine Backsteinwege durch verschiedene Bereiche des Gartens angelegt. Hier und dort finden sich immer wieder schöne, römisch angehauchte Statuen.
Übrigens heisst New Bern so, weil die Stadt von einem Urberner, einem der Grafenrieds gegründet wurde. Sie haben damals sogar die Flagge übernommen, wobei im Laufe der Zeit das Geschlecht immer kleiner wurde, bis es gänzlich Unsichtbar wurde, so haben wir in der Schweiz eben das Männchen, und hier haben Sie das Weibchen.

Ein kleiner Teil der grossen Gartenanlage des Governor-Palace

Ein kleiner Teil der grossen Gartenanlage des Governor-Palace

Auf dem Parkplatz des Governor-palace haben wir ein Polizeifahrzeug gesehen, und da mussten wir natürlich fragen, ob wir ein Foto machen dürfen.

Man beachte bitte das Detail im vorderen Bereich der Zeichnung. Ganz klar, die weibliche Version des Berner Bären...

Man beachte bitte das Detail im vorderen Bereich der Zeichnung. Ganz klar, die weibliche Version des Berner Bären…

Die Freundliche Officer Heckman hat uns dann gleich noch mit auf die Polizeistation genommen, wo wir eine private Führung durch das Polizeirevier bekommen haben, wir durften einen Teil der Hundestaffel des Ortes kennenlernen und bekamen noch ein Demovideo Ihrer Arbeit gezeigt. Und dann bekamen wir noch ein paar Batches, die Sie auf Ihrer Uniform haben als Andenken. War auch ein super Erlebnis, einmal etwas ganz Anderes!

Ein Erinnerungsfoto mit 2 Polizisten aus der New Bern Police

Ein Erinnerungsfoto mit 2 Polizisten aus der New Bern Police

Morgen geht es weiter in Richtung Süden, mal sehen was uns als nächstes erwartet…

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