Wie versprochen noch ein zweites Update aus Miami Beach.
Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, genossen wir erst mal den Pool, die Bar und das grosse Hotelzimmer.
Am nächsten Tag haben wir uns entschlossen, etwas shoppen zu gehen und sind desshalb in die Aventura-Mall gefahren. Das ist die grösste Mall in der Umgebung und beheimatet um die 310 verschiedene Geschäfte. Sogar das Glattzentrum passt hier mindestens 2 mal rein. Was wir auch hier nicht gefunden haben: ein Buchladen. Also bin ich immer noch ohne Lesestoff, da mir meine Bücher für die Trohnlektüre ausgegangen sind.
Nach der Aventura-Mall haben wir noch einen Wallmart aufgesucht weil wir einiges nicht gefunden haben, was wir gerne gewollt hätten. Zum Beispiel einen Koffer. Oder einige Kleinigkeiten für unseren Kühlschrank. Die Mall besteht nämlich zu 80% aus Kleidergeschäften. Der Rest sind Uhren, Zigarren und Restaurants…
Am Mittwoch haben wir dann unserem treuen Begleiter die Söckchen wieder ausgezogen und ihn nach 2’881,6 Meilen wieder in die Freiheit der Mietwagenfirma entlassen. Jetzt sind wir wieder Fussgänger.
Aber kein Problem, also suchen wir uns eben den nächsten Fahrbaren Untersatz. In diesem Falle haben wir uns für ein Gefährt der Firma Ducktours entschieden.

Unser Bus/Boot für die Ducktour durch Miami Beach, die einen grossen Teil durchs Wasser zwischen Miami und Miami Beach führte.
Der Clou an dieser Rundfahrt war der Ausflug in die Bucht und entlang der Inseln mit den Millionärsvillen. Und derer gibt es viele. Als Architekturstudent für Privatvillen ist das ein regelrechtes Paradies. Alle Grössen und Baustiele finden sich hier entlang des Wassers, solche mit höherem Preisschild und solche mit weniger hohem Preisschild. Auch Al Capone und die Hemmingways hatten ein Haus hier. Wir sind an der Villa von Steffi Graf und Andrew Agassi, sowie an denen von Ricky Martin und den Iglesias’s vorbeigefahren.

Einige der Villen, die wir auf der DuckTour gesehen haben. Es gab aber noch viiiele andere, unter anderem auch die von Steffi Graf.
Zurück ging es durch den Art Deco District am Ocean Drive. In dieser Zusammenstellung gibt es Weltweit kein Quartier mehr, wesshalb dieses Quartier inzwischen auch zum Weltkulturerbe gehört. Eindrucksvoll bei Tag leuchtet es noch schöner und farbenfroher bei Nacht.

Auf der linken Seite das selbe Hotel, aber bei Nacht. Für diesen Stil ist der Ocean Drive in Miami Beach berühmt!
Bereits in Key West wurde uns ein Besuch des Mango’s Tropical Cafe angeraten. Dem Ratschlag sind wir gefolgt. Und wir müssen eines sagen, auch wenn nicht ganz billig, wer nach Miami Beach reist und nicht in diesem Cafe war, der hat etwas verpasst. Wir hatten das Glück einen Tisch direkt an der Bühne zu bekommen. Eintritt ist frei, aber die Tische gibt es nur, wenn man Essen will. Ab 10:30 sogar nur noch, wenn man eine Flasche Alkohol kauft. Und wir sprechen nicht vom Bier…
Was macht dieses Cafe so besonders? Es ist laute, südländische Musik. Alle paar Minuten ist eine neue Vorstellung auf der Bühne, von Tango über Salsa, Samba sogar bis Bauchtanz. Immer wieder dazwischen tritt die Hausband mit Sängerin auf oder die Girls und Boys aus dem Service führen eine kleine Tanzeinlage auf. Sogar eine Gruppe Mariacchis war da. Es war ein absolut wunderbarer Abend. Dementsprechend sind wir heute eher spät aufgestanden und haben einen ruhigen Tag genossen.

Ab 20:00 Uhr gab es immer wieder verschiedene Tanzeinlagen. Das Repertoir war weit gefächert, Angefangen von Michael Jackson Immitatoren…
Nach der Party bei Mango’s hatten wir natürlich wunderbar die Möglichkeit tolle Bilder vom nächtlichen Ocean Drive zu schiessen.

Ein sehr schönes Gebäude bei Nacht ist das Breakwater-Hotel. Es verfügt aber über eine düstere Geschichte; das Drogenkartell hat hier mal mit einer Motorsäge gewütet…
In ein paar Tagen geht es dann schon wieder zurück. Mal sehen, ob wir bis dahin noch einen Eintrag machen werden. Bis dahin alles Gute.
Liebe Jasmin, lieber Stephan
Alles hat nun mal ein Ende, so auch eure Reise. Schade, ich werde die tägliche Lektüre vermissen.
Wir wünschen euch für die restliche Zeit noch spannende Stunden und einen guten und ruhigen Rückflug in die im Moment sehr regnerische Schweiz.
Alles Gute und bis bald
Ruth und Albert
Hallo Ihr Lieben
Key West, das hätte auch uns sehr gut gefallen. Schade, dass jetzt bald alles vorbei ist. Aber interessant waren Euere Berichte allemal. Geniesst den Rest und alles Gute auf der Heimreise.
Gruss
Papa & Claudia