Nach einem guten Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Die erste Station am heutigen Tag war ein Leuchtturm am Ende der Sandbank, auf welcher Daytona Beach ist. Unterwegs sind wir durch dieses Daytona Beach gekommen und müssen sagen, es macht bei weitem den sympathischeren Eindruck als Myrtel Beach; es wirkt sauberer und aufgeräumter als am Myrtel Beach.
Der Leuchtturm hat eine spannende Geschichte, da er so abgelegen gebaut wurde, dass hier gleich 3 Familien als Leuchtturmwärter arbeiteten und gemeinsam eine Farm führten, um zum grossen Teil selbstversorgend zu leben. Das ganze Areal, also auch alle dazu gehörenden Gebäude wurden in rotem Backstein gebaut. Ganz unten ist die Mauer über 2 Meter dick.
Selbstverständlich kann man den Leuchtturm besteigen, was wir auch getan haben. 60 Meter Treppen steigen ging stark in die Beine, aber der Ausblick war es mehr als Wert. Ausserdem ging ein angenehmer Wind in dieser Höhe.
Als wir wieder unten waren ging es weiter in Richtung Cape Canaverral, wo die Raketen und Spaceshuttles der NASA starteten.
Leider ware der Eintritt beinahe schon als frech zu bezeichnen; 60 Dollar pro Person plus 30 pro Person für die Tour auf die Abschussplattformen oder die Montagehalle. Wir haben also dieses Foto vom Eingang geschossen. Übrigens ist Cape Canaveral eine ziemlich grosse Insel – und gilt komplett als Naturschutzgebiet, das nicht betreten werden darf. Ausser eben dem Space Center, den Abschussrampen und der Monatgehalle.
Ein paar Meilen zurück hatten wir ein Schild gesehen, dass zu einem Museum mit alten Kriegsflugzeugen führt. Kurzentschlossen haben wir diese Abzweigung genommen und sind dort rein. Und das war es absolut Wert!
Wir hatten die Möglichkeit die ganzen Ausstellungsstücke selber anzusehen, aber wir sind gleich in einen der freiwilligen Führer gelaufen, und der hat uns dann fast 2 Stunden durch die Anlage geführt.
Unter anderem haben Sie auch einen Hangar, in welchem Flugzeuge restauriert werden. So auch diese DC-3, die gerade dabei war, Ihr linkes Triebwerk zu starten.

Die frisch Teilrestaurierte DC-3 beim Starten des überarbeiteten Motors… irgendwas stimmt da noch nicht so ganz…
Viele der Flugzeuge sind Leihgaben der Navy oder der Air Force. Einige gehören Privatpersonen und einige gehören dem Museum. Alles wird durch Souvenirs, Eintritte und Leihgaben und vor allem durch die Arbeit von Freiwilligen finanziert. Das schöne war, dass es sogar Jasmin gefallen hat, und die interessiert sich nur begrenzt für alte Flugzeuge…

Besonders im 2. Weltkrieg wurden sehr viele Bomber mit solchen Malereien verziert. Es gibt sogar ein ganzes Buch davon…
Danach sind wir weiter gegen Westen gefahren, bis wir in Lakeland angekommen sind, wo wir uns heute mal zu einem Superpreis die Honeymoonsuite mit Whirlpool geleistet haben…