Im Zeichen der Tiere

Der heutige Tag stand im Zeichen der Tiere und des Wetters, dass uns in den letzten Tagen begleitet hat. Die Luftfeuchtigkeit war eher hoch, und mit Temperaturen um 30 Grad bereits am Morgen war es dementsprechend Schwül. Immer wieder gingen kleinere Regenschauer nieder, aber meist waren diese nur von ganz kurzer Dauer, bis am frühen Nachmittag, aber dazu später.
Wir setzten also unsere Reise in Richtung Westen fort und schlugen dann wieder den Weg nach Süden ein, bis wir in Sarasota angekommen waren. In einem lokalen Touristenzentrum haben wir uns dann mal wieder informiert, was man auch bei weniger gutem Wetter machen könnte.
Also war unser erster Stop ein Aquarium und Meereslabor. Hier fanden sich einige wirklich schöne Fische.

Wahrscheinlich einer der schönsten Fische <a href=

California region phone , die wir heute sehen konnten.” width=”300″ height=”201″ /> Wahrscheinlich einer der schönsten Fische, die wir heute sehen konnten.

Spezialisisert ist dieses labor jedoch auf Seepferdchen, Haie, Meeresschildkröten und Seekühe.

Ein "Seepferdchenbaum"

Ein “Seepferdchenbaum”

Das "grosse" Becken der Haie und Stachelrochen.

Das “grosse” Becken der Haie und Stachelrochen.

Das eine eher kleinere Meeresschildkröte. Einige Exemplare waren über einen Meter gross

Das eine eher kleinere Meeresschildkröte. Einige Exemplare waren über einen Meter gross

Die Aquarien und Becken für die grösseren Tiere sind fast als lächerlich zu bezeichnen. Besonders die Haie, Meeresschildkröten und der arme Delfin hatten nur kleine Aquarien zur Verfügung. Und es stehen leider auch keine Rückzugsgebiete für die Tiere zur Verfügung. Für die Amerikaner mag es auch spannend sein wenn man einige der Tiere streicheln kann, aber als Artgerecht kann man das nicht bezeichnen. Als die Show mit den Schildkröten begann, mussten wir gehen, denn es war doch etwas deprimierend.
Aber in diesem Labor befassen Sie sich auch mit Quallen und züchten diese. Das war ein absolut faszinierender Anblick.

Quallen in einem grossen Tank. Die Beleuchtung lässt sie richtig leuchten.

Quallen in einem grossen Tank. Die Beleuchtung lässt sie richtig leuchten.

Das Wetter hatte bereits begonnen immer dunklere Wolken an den Himmel zu zeichnen, aber als wir im Aquarium waren brach beinahe die Hölle los. Es regnete Kübelweise. Wären wir raus gestanden, hätten wir gleich duschen können, so warm war das Wasser, aber es kamen unglaubliche Mengen runter.

Kein Hurrikan, aber sehr stürmisches Wetter in ganz Florida

Kein Hurrikan, aber sehr stürmisches Wetter in ganz Florida

Nach dem Sturm, der etwa 20 Minuten dauerte, war Land unter, nicht nur neben der Strasse, auch auf der Strasse fanden sich Seen, die bis zu 10 Zentimeter tief waren. Es scheint, die Leute hier sind sich solches gewohnt. Obwohl hier an der Westküste durchschnittlich an 361 Tagen im Jahr die Sonne scheint kommt es immer wieder, fast täglich zu heftigen Regengüssen. Also waren die Warnschilder auch entsprechend schnell aufgestellt.

Die Bäume sollten eigentlich nicht im Wasser stehen...

Die Bäume sollten eigentlich nicht im Wasser stehen…

Nach dem Aquarium ging es weiter zu einem Wildkatzenpark in der Nähe. Unser erster Eindruck war wieder, dass die Gehege sehr klein sind. Wir konnten dann aber mit einigen Leuten sprechen, und verstehen auch warum es so ist. Erstens muss man sagen, dass die Tiere nur an 2 1/2 Stunden besichtigt werden können. Weiter ist das eine Art Auffangstation und Rückzugsgebiet. In den USA ist es relativ Einfach jede Art von Tier privat zu halten. Wir haben von Leuten gehört, die Tiger in Ihrer Wohnung in New York gehalten haben, bevor sie hierher gebracht wurden.

Ein wunderbar gezeichneter Tiger auf seiner erhöhten Liege in Schaukäfig.

Ein wunderbar gezeichneter Tiger auf seiner erhöhten Liege in Schaukäfig.

In diesen Schaukäfigen sind die Tiere nur, eben, in der Zeit, in welcher Sie besichtigt werden können. Sonst steht Ihnen ein grösseres Gehege zur Verfügung. Auch wirkten alle Tiere gesund und entspannt.

Ein Pärchen Löwen im Gehege.

Ein Pärchen Löwen im Gehege.

Natürlich muss dieser Park durch Spenden finanziert werden, denn wenn man sieht wie viele Leute den Park besuchen, und was der Eintritt kostet, dann kann man sich schnell ausrechnen, dass die grosse Menge an Personal nicht davon finanziert werden kann, geschweige denn das Tierfutter. Also bieten Sie auch weitere Möglichkeiten an, wie Sie Geld einnehmen können. Zum Beispiel kann man die Tiere selber füttern…

Wahrscheinlich nur in den USA möglich, Jasmin füttert eine der Raubkatzen...

Wahrscheinlich nur in den USA möglich, Jasmin füttert eine der Raubkatzen…

Nach der Wildkatzenbeschau ging es weiter, noch ein paar Meilen weiter südlich. Die Strände hier sind unglaublich schön…

Einer der vielen schönen und einsamen Strände im Westen Floridas. Traumhaftschön.

Einer der vielen schönen und einsamen Strände im Westen Floridas. Traumhaftschön.

Also, bis bald.

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2 Antworten zu Im Zeichen der Tiere

  1. Ruth Renfer Zollinger sagt:

    Hallo ihr Zwei
    Schön eure Erlebnisse, bei den Tieren wäre ich gerne auch dabei gewesen – aber auch an den anderen Orten. Wie dem auch sei, ich freue mich darauf wenn ihr wieder zu Hause seit und eure spannenden Reiseberichte mit euren Erzählungen ergänzt werden und sicher auch noch viel mehr wunderschöne Bilder zu sehen sind. Bis dahin wünschen wir euch für das letzte Viertel eurer Reise weiterhin spannende Begegnungen und Erlebnisse.
    Liebi Grüss Ruth und Albert

  2. Heidi Renfer sagt:

    Hallo zusammen
    Da müsst Ihr doch recht schwitzen bei diesen Temperaturen, aber geniesst es noch, vielleicht ist es kalt bei uns bis Ihr wieder hier seid. Geniesst Eure Reise weiterhin, ich schaue immer wieder gerne vorbei.
    Aes Grüessli Heidi

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