Leider hatten wir wieder Probleme mit dem Internet und desshalb gibt es heute 2 Einträge. Fangen wir mit Key West an.
Wie wir im letzten Eintrag vermerkt haben, wollten wir an diesem Abend noch etwas weggehen. Was wir erwartet haben war karibisches Flair, Inselmusik, Steeldrums und Reggaebands. Was wir bekommen haben waren Amerikanische Sportbars, Countrymusik und viiiiiele Amerikaner. Desshalb hatten wir am nächsten Morgen auch keine Probleme aufzustehen und die Stadt zu erkunden.
Gleich um die Ecke von unserem Hotel befand sich ein Schmetterlingsmuseum mit Pavillon. Also nichts wie rein. Die freundliche Dame am Empfang hatte vor uns einen umständlichen Kunden, also freute sie sich jemand einfaches zu bekommen und hat uns mit Rabatt eingelassen. Danke dafür. Im Pavillion waren wir fast erschlagen. So viele Schmetterlinge auf einmal, die haben sich schon fast in Schwärmen um uns herum bewegt. Viele Bunte Exemplare, grosse Falter und eher kleinere. Das Interessante war, dass wir im Frühling auch auf der Insel Mainau waren, wo es auch einen Schmetterlingspavillon gibt, aber es waren komplet andere Schmetterlingsarten hier als auf Mainau. Kurz vor dem Ausgang haben wir dann noch dieses Riesenteil gesehen.
Weiter ging es bei rund 40°C die Strasse runter. Hier heisst dann alles nur noch Southernmost; The Southermost Hotel, The Southernmost Gallery, The Southernmost House, The Most Southernmost House, bis wir am Marker angekommen sind. Der Marker ist fast 3 Meter hoch, und markiert eben, den südlichsten Teil des Festlandes der USA. Festland daher, weil man es mit dem Auto erreichen kann.
Ein paar Meter weiter gab es dann so ein richtiges Touriding, die aufgebohrte Kokosnuss. Leider schon etwas sauer, aber für ein Foto reicht das locker aus… Wie war das nochmal? Ein Tourist, der sich nicht bescheissen lässt, ist kein Tourist…

Eine aufgebohrte Kokosnuss mit Strohhalm als Wegzehrung… die Milch war etwas sauer, also haben wir die Kokosnuss nach dem Bild entsorgt. Interessanterweise waren im Umkreis von 100 Metern um den Verkäufer dutzende solcher Kokosnussschalen mit Loch zu finden…
Für den Sonnenuntergang gab es 2 Möglichkeiten; am nördlichen Ende der Duval Street gibt es jeweils ein Strassenfest mit Händlern und Artisten zum Sonnenuntergang, auf dem höchsten Gebäude der Stadt dafür einen wunderschönen Ausblick auf den Sonnenuntergang. Leider waren wieder mal Wolken vor der Sonne, aber der Ausblick vom Dach des Gebäudes war dafür um so schöner.

Ein Blick vom höchsten Gebäude in Key West über einen Teil der Stadt. Die Strasse, die man gut sieht ist die Partymeile, die Duval-Street
Dann besuchten wir noch das berühmte Margaritaville und genehmigten uns einen extrem leckeren Margarita nach Rezept des Hauses. Nachdem wir uns damit abgefunden hatten, dass wir eben amerikanische Barmusik höhren mussten, haben wir doch noch einen Absaker in einer Bar genommen und dabei das erste mal nette Russen kennengelernt.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Miami, über die 42 Brücken und genau so vielen kleinen und grösseren Inseln, bis wir wieder das richtige Festland erreicht hatten.

Auf dem selben Weg wie wir gekommen sind, geht es wieder zurück. Hier die längste der 42 Brücken, die 7-Mile-Bridge
In Miami ist uns als erstes aufgefallen, dass die Autofahrer hier schon fast Aggresiv nach Schweizer Standard fahren. Drängeln, hupen, blockieren ist hier normal. Naja, in kürze dürfen wir unser Auto sowieso abgeben, und dann ist das auch nicht mehr so schlimm.
Das Hotel ist super, und wir haben hier eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Bucht. Wir werden unsere letzten Tage sicher geniessen können.