Neues aus Virginia

Heute mal ein eher kurzer Eintrag, denn so vieles haben wir heute nicht fotografiert, dafür aber auch wieder viel erlebt.
Wir wollten ja eigentlich shoppen gehen und dann an den Virginia Beach zum Sonnenuntergang gehen. Wie das mit Plänen so ist, funktionieren diese meist nicht unbedingt wie gewünscht…
Die Outlet-Mall, die wir uns ausgesucht hatten, war zum grössten Teil mit geschlossenen Geschäften besetzt, die entweder aufgegeben wurden, oder kurz vor einer Neuübernahme standen. Ausserdem waren kaum Leute anzutreffen. Desshalb entschlossen wir uns schnell, wieder weiter zu ziehen. Zum Glück war ein paar hundert Meter weiter bereits die nächste Outlet-Mall. Unglücklicherweise kamen wir nicht so sehr in Shoppinglaune, und desshalb sind wir eher Lustlos etwas herumgezogen. Was wir jedoch brauchten, wäre ein Elektronikshop gewesen, welcher sich in dieser Mall nicht fand. Da wir beide nicht wirklich Markenaffin sind Michigan region phone , ist für uns heute klar geworden, dass wir nicht in Outletmalls gehen müssen, sondern in die normalen Shoppingcenter. Auch der Wal-Mart spricht uns an, da hier unter einem riiiiiieeesigen Dach alles zu finden ist, was man sich so vorstellen oder auch nicht vorstellen kann. Auf der Suche nach dem benötigten Ladekabel für unser Natel/Navi haben wir dann eben einen Wal-Mart gesucht, aber dafür irgendwo in einer Mall einen kleinen, tollen Elektronikshop gefunden. Gleich in der Nähe hat Jasmin auch Haarpflegeprodukte-Ersatz für die im letzten Hotel vergessenen Produkte gefunden.
Leider hat auf dem Rückweg unser Navi nicht verstanden, was wir eigentlich wollten, und so waren wir beim Sonnenuntergang zurück in Norfolk. Wir besuchten unser erstes Hooters und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen.

Zu diesem Sonnenuntergang haben wir heute zu Abend gegessen

Zu diesem Sonnenuntergang haben wir heute zu Abend gegessen

Einmal noch einen kleinen Exkurs zum Thema Essen und Restaurants. Also, es gibt die Klassiker, die wir auch bei uns kennen, da zu nennen wären der McDonalds und der Burger King. Von dieser Sorte gibt es noch dutzende weitere Restaurants nach dem gleichen System; man bestellt an der Theke und bezahlt den genannten Betrag. Man isst und geht. In New York haben wir solche Geschäfte auch für Salat, Pasta und Kebap gefunden.
Die zweite Sorte Restaurants sind die bedienten Restaurants. Man tritt ein und wartet, bis man an einen Tisch gesetzt wird. Als erstes bekommt man die Speise- und Getränkekarte. Nach einer Weile kommt der Kellner, stellt sich vor und nimmt die Bestellung für Getränke auf. Nichtalkoholische Getränke werden laufen nachgefüllt. Wasser nur aus Flaschen bestellen, sonst einen Softdrink bestellen, es sei denn, man steht auf den Geruch von viel Chlor…
Dann kommt die Bestellung. Appetizers sind Vorspeisen, Entrées sind die Hauptgänge, es sei denn man bestellt Burger, Sandwiches, Salat oder Pizza. Ein Burger oder Sandwich wird immer mit Fritten geliefert, man kann aber auch andere Frittenarten oder Salat bestellen. Alle Salate, die wir bis jetzt hatten sind immer frisch und lecker. Kaum hat man gegessen, wird gefragt, ob man noch einen Nachtisch will. Kaffee empfehlen wir an dieser Stelle nicht! Falls man nichts mehr will, kommt innert kürzester Zeit die Rechnung. Jetzt kommt die Krux mit dem Trinkgeld, hier Tip oder Gratudity genannt. Anders als bei uns bildet dieses den Lohn des Servicepersonals. Es wird erwartet, dass mindestens 12-18% Tip gegeben wird. Alles darunter wäre unhöflich, ja kann sogar als Beleidigung angesehen werden. Hat man bezahlt, dann räumt der Amerikaner sofort den Tisch, denn man hat ja die Mahlzeit beendet.
Gemütliches beisammensein hat man an den vielen Bars. Oftmals im selben Restaurant, in welchem man soeben gegessen hat.
Das Servicepersonal ist meist eher langsam aber fast immer sehr freundlich und zu einem Schwätzchen bereit.
Bisher haben wir nur eine Restaurantkette mehr als einmal besucht, weil wir wirklich von den Produkten überzeugt sind. Hier stimmen Qualität, Herstellung, Preis und Service absolut überein. Das Chicago Uno wurde auch zur gesündesten Restaurantkette der USA gewählt. Vile Produkte werden ausschliesslich ohne Zucker und mit Vollkornprodukten hergestellt. Auch sonst ist das Essen hier um vieles besser als sein Ruf, und wir freuen uns jedesmal, etwas Neues zu probieren…

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3 Antworten zu Neues aus Virginia

  1. Heidi Renfer sagt:

    Hallo Ihr beiden
    Endlich habe ich auch einmal bei Euch vorbei geschaut. Ihr verbringt ja tolle Ferien. Da bekommt man doch gleich Lust auch mal ab nach Amerika zu reisen. Die Bilder sind sehr schön. Super. Ich wünsche Euch weiterhin gut Fahrt und schaue bald wieder rein.

    Aes Grüessli Heidi

  2. S"MAMI sagt:

    Gell,e so e feines Cordonbleu wär scho de HAMMER…………….

  3. Ruth Renfer Zollinger sagt:

    Liebe Jasmin, lieber Stephan
    Statt zu Mittag zu essen, habe ich wieder einmal eure Reiseberichte nachgelesen. Mir scheint, dass ihr einen ganz ausgezeichneten Reiseführer bei euch habt. Wie sonst ist zu erklären, dass ihr nur interessante Destinationen ansteuert und über alles so gut Bescheid wisst – doch nicht aus Zufall. Wie dem auch sei, ich finde die Berichte nach wie vor interessant und die Bilder dazu sensationell. Nun habt ihr bereits die Hälfte eurer Flitterwochen hinter euch und ich hoffe für euch, dass ihr in den restlichen 2 Wochen noch alles das erleben könnt wo ihr euch vorgenommen habt.
    Weiterhin also gute Reise.
    Ganz liebi Grüess, Ruth und Albert

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