Inzwischen sind es schon 2 Tage, die wir ohne Neuen Blogeintrag verbracht haben; die Internetverbindung ist eben nicht überall gut und manchmal brauchen wir auch etwas Zeit für uns 😉
Nichtsdestotrotz haben wir wieder viel erlebt. Als erstes begrüsste uns der Donnerstag mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Inzwischen ist es auch Nachts kaum kühler als 22-25°C. Dementsprechend wärmer wird es Tagsüber. Aber der Donnerstag war ja nur ein bisschen Vorgeschmack, auf das was uns sonst noch erwarten sollte.
Kaum eine halbe Stunde unterwegs sind wir an einigen schönen Fahrzeugen am Strassenrand vorbeigefahren. Da wir beide auf Amerikanische Autos stehen, haben wir einen etwas deutlicheren Blick darauf geworfen und es stellte sich heraus, dass es sich um ein Museum von Muscle Cars handelt. Also, nichts wie rein!
Die Fahrzeuge gehören alle dem selben Besitzer und sind wirklich in einem sehr schönen Zustand. Fast jedes Modell der klassischen Muscle-Cars, die meisten von Chevrolet, sind mehrfach und in allen Jahrgängen vertreten.
Schon als wir aus der Halle wieder rausgekommen sind, hat es leicht geregnet. Es war aber immer noch sehr warm, also nichts mit Abkühlung oder so. Je weiter wir südlich weitergefahren sind, desto mehr bauten sich Regenwolken auf, die sich dann wie ein Wasserfall auf uns entleert haben. Aber nach 10 Minuten war alles wieder vorbei.
An Fort Meyers vorbei sind wir bis nach Naples gefahren. Ein sehr schönes Städtchen, in dem es ruhig zu und her geht. Man merkt aber an jeder Ecke, dass es auf eine eher ältere, amerikanische Kundschaft ausgelegt ist. Die Senioren haben hier Ihren Winterruhesitz und das spiegelt sich in den Geschäften und Restaurants wieder. Wir haben noch in keiner Stadt eine so hohe Dichte an Italienischen Restaurants angetroffen wie hier. Dafür gibt es einen wunderschönen Strand mit einem Pier der gegen Westen ausgerichtet ist, ein kleines Hotel mit Blick auf den Hafen und freundlichem Service.
In der Nacht ist die 5th Avenue in Naples wirklich sehenswert und es finden sich auch einige gute nicht-italienische Lokale hier. So haben wir uns wieder mal für leckeres Sushi entschieden. Wir geniessen es, dass man in den USA in jeder noch so kleinen Stadt irgendwo Sushi essen kann. Und bisher haben wir auch immer gute Qualität bekommen. Nach dem Dinner haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch das nächtliche Naples gemacht und die Beleuchtung genossen.
Am Freitag ging es dann weiter durch die Everglades. Die Everglades sind ein riesiges Sumpfgebiet, dass gleichzeitig Naturschutzgebiet und Indianerreservat ist. Hätten wir die Autobahn genommen, hätten wir rund 100 Meilen schnurgerade Strecke vor uns gehabt. Da wir aber die Hauptstrasse genommen haben, gab es doch noch 2 Kurven etwa in der Mitte der Strecke. Auf der ganzen Strecke finden sich immer wieder Aussichtspunkte, Picknickplätze und Campingplätze. Es wird aber davon abgeraten, irgendwo zwischen diesen Strecken anzuhalten, da es durchaus vorkommt, dass ein Alligator sich neben der Strasse sonnt…
Etwa nach 2/3 des Weges durch die Sümpfe befindet sich ein Indianer-Showdorf, in welchem die Traditionellen Hütten stehen und das Leben der Indianer gezeigt wird. Ausserdem gibt es dort auch noch eine Alligatorshow, die wir uns nicht entgehen liessen.

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, dass auch zum Handel betrieben wurde: Das nähen von Quilts” width=”300″ height=”201″ /> Ein typisches Handwerk, dass auch zum Handel betrieben wurde: Das nähen von QuiltsEtwas weiter des Weges gibt es dann überall Airboatrides. Wir haben uns für einen Entschlossen, der eher klein ist und waren schon von Anfang an begeistert. Der Guide war sehr freundlich und ein eher junger Typ. Ausserdem hat er nicht damit geworben, dass wir auf einer Insel halt machen, wo noch ein Traditionelles Indianerdorf steht, sondern damit, dass wir Ihre Auffangstation für die Alligatoren ansehen können.
In dieser Auffangstation kümmern Sie sich um verlassene Jungtiere und um ausgesetzte Tiere, die Sie im Sumpf gefunden haben, bis Sie gross genug sind, um ausgewildert zu werden.
Schön war es zu sehen, dass die Hitze nicht nur uns zu schaffen machte, sondern auch unserem Guide, der ein eingeborener Indianer war, und dessen Shirt am Ende der Tour mehr durchnässt war, als meines. Bei rund 37 Grad war es aber auch unheimlich warm.
Auf dem oberen Bild sieht man übrigens Quasimodo, der mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ausgesetzt wurde. Er lässt sich problemlos hochheben und halten.
Sein Kumpel im gleichen Gehege ist etwas älter und wurde inzwischen schon 2 mal ausgesetzt. Weil er immer wieder zurückgekommen ist, bleibt er jetzt eben hier.
Auf der nächsten Insel traffen wir dann auf Papagator. Als er uns kommen sah, bzw. unseren Guide, ging er gleich zu ihm. Dieser Alligator ist freilebend, er hat einfach diese Insel als Sein Revier erkohren…
Danach ging es zurück durch die Sümpfe. Leider sahen wir nicht viele Vögel, weil kurz darauf ein Regensturm ankam. Zumindest hat das unser Guide so erklärt und unsere Scheibenwischer bestätigt…
Das letzte Stück haben wir dann in einem Zug gemacht. Und wir haben bereits auf der ersten Insel der Keys haltgemacht. Nach einem angenehm kühlenden Bad im Pool und einem tollen Abendessen haben wir die Ruhe und das weiche Bett genossen.
Trotzdem ging es heute noch über 95 Meilen weiter insgesammt über 42 Brücken und Inseln, bis wir am frühen Nachmittag in Key West angekommen sind. Jetzt werfen wir uns erst mal in Schale und sehen uns das Nachtleben etwas an.
Das nächste mal melden wir uns vermutlich, wenn wir in Miami angekommen sind. Bis dahin alles Gute und danke für alle Eure Kommentare. Und, Mami, ja, es gibt noch viele Geschichten und Bilder von dieser Reise…
Ihr Lieben
Dass haben wir uns auch schon gefragt, ob ihr nebst den vielen Erlebnissen und den ausführlichen Reiseberichten, von denen wir gerne profitieren, auch noch Zeit für euch selbst findet – danke daher der schlechten Internetverbindung! Die Krokodile, denen ihr begegnet seit sind recht imposant, daher ist Vorsicht sicher geboten. Stephan, ich bin froh, wird das kleine Kroko nicht euer Haustier, als Babysitter wäre ich da wohl nicht ganz geeignet – lieber ein paar Hunde!
Alles Gute weiterhin und geniesst die letzten Flittertage.
Liebe Grüsse Ruth und Albert
Liebe Jasmin, lieber Stephan,
das ist ja absolut super war ihr zwei alles erlebt! Super Berichte und traumhafte Bilder man ist fast “mitdabei”. Geniesst zum Schluss eurer eindrücklichen Reise noch ein bisschen Nichtstun!
Liebi Gruess vom Gotti & Fredy
Hallo Ihr Lieben Hab gestern das Telefon verpasst(war mit meinen Brüdern unterwegs) war lustig.Ich hoff,ihr habt jetzt noch ein paar Tage Badeferien.Umarme Euch—-S”MAMI”